Saar-Hunsrück-Steig 2014

„Der Weg ist das Ziel“

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Das 3. Wanderwochenende im Mai 2014 führte uns von Britten bergauf, an neu aufgestellten Windrädern vorbei, über Bergwiesen mit tollen Ausblicken ins malerische Pansbachtal.

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Auf schmalen Pfaden ging es stetig bergab zum Losheimer Stausee und einer Mittagseinkehr im Hochwälder Brauhaus.

Danach erfolgte der Aufstieg mit beeindruckenden Fernsichten über des kleinste der Flächenländer der Bundesrepublik Deutschland nach Scheiden, den höchst gelegenen Ort des Saarlandes (17 km ).

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Am nächsten Tag leiteten uns faszinierende und abenteuerliche Felspassagen durch das urige Hölzbachtal. Bei einem Abstecher nach Waldhölzbach wurden wir mit einer Trinkpause am Backhaus belohnt. Weiter am Tor zum Saar-Hunsrück-Steig und Wildgehege vorbei zum Kurpark nach Weiskirchen ( 12 km ).

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Beim 4. Wanderwochenende führte uns der Steig von Weiskirchen immer höher in den Schwarzwälder Hochwald. Durch schattige Waldpassagen entlang grandioser Aussichtspunkten erreichten wir den Reidelbacher Hof. Nach einer kurzen Rast auf der Hochwaldalm Wadrill bei Wadern verläuft der Weg weiter zum Etappenziel Grimburgerhof ( 18 km ).

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Nach einer Besichtigung der Grimburg war eine gemütliche Wanderung durch das Tal der Wadrill, am Kellersteg vorbei bis zum Parkplatz vor Rheinsfeld das Tagesprogramm. ( 12 km ). Nach einer Einkehr im Steakhaus Brigitte in Konfeld erfolgte die Heimreise der Teilnehmer. 

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Saar-Hunsrück-Steig 2013

„Der Weg ist das Ziel“

Unter diesem Motto startete eine Wandergruppe der Sektion Zweibrücken 2013 mit der Begehung des Saar-Hunsrück-Steigs.

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Der Saar-Hunsrück-Steig hatte anfangs einer Länge von 182 km von Perl bis nach Idar-Oberstein. Die Anreise für die ersten Etappen beträgt ab Zweibrücken ca. 1 Stunde. Die ideale Entfernung für Wochenendtouren mit einer Übernachtung.

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Das 1. Wanderwochenende im Mai führte uns vom Startpunkt in an der Maimühle in Perl durch Weinberge zum Aussichtspunkt Dreiländereck mit großartigen Ausblicken auf das Moseltal.Weiter ging es durch blühende Rapsfelder und der wunderbar restaurierten Römischen Villenanlage in Borg nach Hellendorf (18 km ).

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Durch urige Wälder, vorbei an Waldweihern erwartete uns an der Lourdesgrotte eine herrliche Aussicht über das Saartal. Weiter am Meditationszentrum Tünsdorf vorbei und einen Wasserfall erreichten wir das Tagesziel Cloef, um den Panoramablick auf die Saarschleife zu genießen ( 12 km ).

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Beim 2. Wanderwochenende im September wurde das 3. Teilstück eingebunden in die Tafeltour mit Start und Ziel in Mettlach. Nach dem Aufstieg an der Lutwinuskirche führte uns der Weg über die Burgruine Montclair, hinab in das Saartal um mit der Fähre überzusetzen.

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Durch das Naturschutzgebiet Steinbachtal erreichten wir die Cloef, um dann auf dem Saar-Hunsrück-Steig über spektakuläre Pfade und grandiose Blicke auf die Saar wieder nach Mettlach abzusteigen ( 18 km ).

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Vorbei an Schloß Ziegelberg mit exotischen Baumriesen, über den Herrgottstein ging es durch das schmale romantische Saarhölzbachtal nach Britten ( 12 km ).







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Aufstieg zur Schesaplana

"Nein, ich suche nicht die Gefahr; ich weiß, was ich suche: Ich suche das Leben."
(Aus Wind,Sand und Sterne von Antoine de Saint-Exupéry)


Am 11.10.2019, am Ende der Rätikonwoche, wagten wir den Aufstieg zur Schesaplana (2965m).
Von der Schesaplanahütte über den Schweizer Steig zum Gipfel und über die Gamsluggen zurück.
Am Tag zuvor hatte es noch heftig geschneit, aber die Wettervorhersage versprach einen absolut sonnigen und stabilen Tag. Einzig Eis und Schnee auf dem alpinen Pfad konnte unsere Tour gefährden.

Schon bald wurde der Pfad steil und felsig.

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Aber noch waren Weg und Makierungen gut zu sehen.
Das änderte sich ab ca. 2000 m. Immer mehr Schnee im alpinen Steig und auch Schneeverwehungen verlangten unsere gemeinsame Aufmerksamkeit. Eine steile, vereiste Stelle hätte uns fast zur Umkehr gebracht. Aber nach sorfältiger Äbwägung der Umstände wagten wir den weiteren Aufstieg.

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Auf dem Schesaplanasattel angekommen, den leichten Gipfelanstieg (noch ca. 300 Höhenmeter) vor Augen gabs erstmal ein Gruppenfoto.
Und schließlich gegen 13:00 Uhr erreichten wir das Gipfelkreuz.

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Eine kurze Pause war angesagt, die Tage im Oktober sind nicht mehr ganz so lange um ausgedehnte Rastzeiten einzuplanen.
Und wieder hinab zum Sattel, den Abstieg Richtung Totalphütte und über die Gamsluggen zurück zur Hütte musste noch bewältigt werden.

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Schon bald hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Lünersee.

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Diese Seite war von heftigen Schneeverwehungen geprägt. Bei der Wegfindung stand man des öfteren hüfthoch im Schnee. Aber wir lagen noch gut im Zeitplan.

Nochmal eine kurze Pause. Einen Riegel essen, etwas Tee trinken und weiter.
Endlich haben wir den Übergang vor uns. Ein steiler verschneiter Pfad führt uns im Schatten hinauf zur Gamsluggen.
Die andere Seite des Übergangs begrüßt uns mit herrlicher Sonne und einem mit Drahtseilen versicherten, felsigen Abstieg.
Noch 1,5 Stunden und wir sind an der Hütte.

Dort hatten sich zwischenzeitlich viele Bergsteiger (für Samstag und Sonntag war perfektes Wetter angesagt) eingefunden, die uns nach den Verhältnissen auf dem Schweizer Steig fragten.
Nicht ohne Stolz die Tour geschafft zu haben, gaben wir ihnen gerne Auskunft.

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(Haben auch Sie eine kurze Photogeschichte zu berichten?
Wir freuen uns auf Bilder und Texte vorstand@dav-zw.de)

 

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